Medikamentendosierung bei älteren Menschen: Anpassungen für veränderte Körperfunktionen

Medikamentendosierung bei älteren Menschen: Anpassungen für veränderte Körperfunktionen
Gesundheit & Medizin Torben Wehrle 23 Dez 2025 11 Kommentare

Wenn Menschen älter werden, verändert sich nicht nur ihr Körper - sondern auch, wie Medikamente darin wirken. Was bei 40-Jährigen sicher und wirksam war, kann bei 70-Jährigen zu schweren Nebenwirkungen führen. Die meisten Ärzte wissen das, aber nur wenige passen die Dosen wirklich an. Dabei geht es nicht um eine willkürliche Reduzierung, sondern um eine wissenschaftlich fundierte Anpassung an die physiologischen Veränderungen im Alter.

Warum brauchen ältere Menschen andere Dosen?

Der Körper eines älteren Menschen verarbeitet Medikamente anders. Vier Prozesse sind entscheidend: Aufnahme, Verteilung, Abbau und Ausscheidung. Bei vielen Senioren wird die Magensäureproduktion um 20-30 % reduziert, was die Aufnahme von manchen Tabletten beeinträchtigt. Gleichzeitig nimmt der Körperfettanteil zu, während die Muskelmasse abnimmt - das verändert, wie Medikamente im Körper verteilt werden. Einige Wirkstoffe lagern sich in Fettgewebe ab und wirken länger, andere erreichen das Blut nicht mehr so gut.

Die Leber, die die meisten Medikamente abbaut, wird langsamer. Bei Menschen über 65 ist die Leberreinigung für viele Substanzen um 30-50 % reduziert. Und die Nieren - die für die Ausscheidung zuständig sind - verlieren bis zu 8 Milliliter Filtrationskapazität pro Jahr nach dem 30. Lebensjahr. Fast 40 % der Menschen über 65 haben eine Nierenfunktion unter 60 ml/min/1,73 m². Das bedeutet: Medikamente, die über die Nieren ausgeschieden werden, bleiben viel länger im Körper. Das erhöht das Risiko von Überdosierung, Schwindel, Verwirrtheit oder Stürzen.

Die goldene Regel: Start niedrig, geh langsam

Die Grundregel der Geriatrie ist einfach, aber oft ignoriert: Start niedrig, geh langsam. Das bedeutet: Beginne mit der Hälfte oder einem Drittel der Standarddosis. Warte mindestens zwei bis vier Wochen, bevor du erhöhst. Viele Ärzte erhöhen zu schnell - aus Angst, die Wirkung sei nicht ausreichend. Aber bei älteren Menschen ist das Gegenteil der Fall: Zu viel Wirkstoff ist gefährlicher als zu wenig.

Beispiel: Gabapentin, ein Medikament gegen Nervenschmerzen, wird bei Erwachsenen oft mit 300 mg dreimal täglich begonnen. Bei Senioren beginnt man mit 100 mg einmal täglich. Nach zwei Wochen, wenn keine Nebenwirkungen auftreten, kann man auf 100 mg zweimal täglich erhöhen. Erst nach vier Wochen, wenn alles gut vertragen wird, kommt die dritte Dosis hinzu. So vermeidet man Schwindel, Benommenheit oder Stürze - die häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte bei Senioren.

Wichtige Medikamente, die oft falsch dosiert werden

Einige Medikamente sind besonders riskant, wenn die Dosis nicht angepasst wird. Die American Geriatrics Society hat in ihrem Beers-Kriterien-Liste (2023) 30 Medikamentengruppen als potenziell unangemessen für ältere Menschen identifiziert. Dazu gehören:

  • Benzodiazepine (z. B. Diazepam, Lorazepam): Erhöhen das Sturzrisiko um 50 %. Die Dosis sollte bei Senioren um 50-75 % reduziert werden - oder besser ganz vermieden werden.
  • Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) (z. B. Ibuprofen, Diclofenac): Erhöhen das Risiko von Magenblutungen um 300 %. Bei Senioren sind sie oft kontraindiziert. Paracetamol ist die sicherere Alternative - aber auch hier: nicht mehr als 2.000 mg pro Tag.
  • Anticholinergika (z. B. Diphenhydramin, Oxibutynin): Doppeln das Demenzrisiko bei längerer Einnahme. Viele Schlafmittel und Blasenmittel enthalten sie - oft ohne dass Patienten oder Ärzte es wissen.
  • Antikoagulanzien (z. B. Warfarin): Die Dosis muss um 20-30 % reduziert werden. Die Blutgerinnung verändert sich im Alter, und die Wirkung ist schwerer vorherzusagen. Regelmäßige Blutkontrollen sind Pflicht.
  • Metformin (bei Diabetes): Wird bei Nierenfunktionswerten unter 30 ml/min abgesetzt. Bei Werten zwischen 30 und 45 wird die Dosis halbiert. Viele Ärzte ignorieren das - mit schwerwiegenden Folgen.
Zitternde Hand eines älteren Mannes nimmt eine Tablette ein, umgeben von metabolischen Symbolen.

Wie berechnet man die richtige Dosis?

Die einfachste und am häufigsten verwendete Methode ist die Berechnung der Kreatinin-Clearance mit der Cockcroft-Gault-Formel:

CrCl = [(140 - Alter) × Gewicht (kg)] / [72 × Serumkreatinin (mg/dl)] × 0,85 (bei Frauen)

Wenn die Ergebniszahl unter 50 ml/min liegt, müssen die meisten Medikamente, die über die Nieren ausgeschieden werden, reduziert werden. Für Medikamente, die über die Leber abgebaut werden, wird der Child-Pugh-Score verwendet. Bei einem Score von 7-9 (mittlere Leberinsuffizienz) wird die Dosis halbiert. Bei 10-15 (schwere Insuffizienz) sollte das Medikament ganz vermieden werden.

Es gibt auch komplexere Methoden, wie die Berechnung der Gesamtclearance oder die extrarenale Eliminationsrate. Aber für die Praxis reicht die Cockcroft-Gault-Formel aus - vorausgesetzt, sie wird überhaupt angewendet. Studien zeigen: Nur jeder dritte Arzt berechnet die Nierenfunktion bei älteren Patienten routinemäßig.

Was passiert, wenn man nichts tut?

Unangepasste Dosierungen sind eine der größten Ursachen für Krankenhausaufenthalte bei Senioren. Eine Studie aus dem Jahr 2022 in JAMA Internal Medicine ergab: 35 % aller Krankenhauseinweisungen bei Menschen über 65 sind auf Medikamentenfehler zurückzuführen. Die häufigsten Ursachen: zu hohe Dosen von Blutdruckmitteln (verursachen Schwindel), Diabetesmedikamente (verursachen Unterzuckerung) und Schlafmittel (verursachen Verwirrung und Stürze).

In Pflegeheimen sind 27 % aller Nebenwirkungen auf falsche Dosierungen zurückzuführen - besonders bei Antikoagulanzien, Antihypertensiva und Insulin. Viele dieser Fälle wären vermeidbar, wenn die Dosis einfach an die Nieren- und Leberfunktion angepasst worden wäre.

Familie und Senioren besprechen Medikamente an einem Tisch mit Nierenfunktionsdiagramm.

Was können Patienten und Angehörige tun?

Du musst nicht allein mit diesem Problem kämpfen. Es gibt konkrete Schritte, die du als Patient oder Angehöriger unternehmen kannst:

  1. Die "Braune-Tasche-Methode": Nimm alle Medikamente - Rezept, Rezeptfrei, Nahrungsergänzungsmittel, Kräuter - mit zum Arzt. Zeige alles. Viele Senioren vergessen, dass sie auch Aspirin oder Kamillentee einnehmen.
  2. Frage nach der Nierenfunktion: Frag deinen Arzt: "Wie ist meine Kreatinin-Clearance?" Wenn er nicht weiß, was das ist, suche dir einen anderen Arzt.
  3. Verwende eine Medikationsliste: Schreibe alle Medikamente, Dosen und Einnahmzeiten auf. Lass sie vom Apotheker prüfen. Viele Apotheken bieten kostenlose Medikationsanalysen an.
  4. Vermeide Selbstmedikation: Schlafmittel, Schmerzmittel, Magenmittel - alles, was du ohne Rezept kaufst, kann gefährlich sein. Die meisten enthalten anticholinerge Substanzen.
  5. Beteilige Angehörige: Studien zeigen: Wenn ein Familienmitglied bei Medikationsbesuchen dabei ist, steigt die Einhaltung der Dosis um 37 %. Sie merken, wenn du verwirrt bist oder nicht mehr einnimmst.

Die Zukunft: Personalisierte Dosierung statt Altersangabe

Die Zukunft der Medikamentendosierung liegt nicht in der Zahl auf dem Rezept, sondern in der biologischen Realität des Körpers. Es geht nicht mehr darum, ob jemand 70 oder 80 ist - sondern ob er noch gut geht, klar denkt und seine Nieren und Leber noch funktionieren.

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde NIH plant bis 2027, 127 Millionen Dollar in Forschung zu investieren, um Medikamentenwirkungen anhand von Ganganalyse, kognitiven Tests und Laborwerten vorherzusagen - nicht anhand des Geburtsdatums. In Pilotstudien haben KI-Systeme wie MedAware die Dosisfehler um 47 % reduziert.

Die Zielsetzung ist klar: Bis 2030 soll personalisierte, auf Pharmacokinetik basierende Dosierung für 70 % der hochriskanten Medikamente Standard sein. Das könnte allein in den USA 250.000 Krankenhausaufenthalte pro Jahr verhindern.

Was tun, wenn du Zweifel hast?

Wenn du merkst, dass ein Medikament dich müde macht, dich verwirrt oder du öfter stürzt, dann ist das kein "normaler Teil des Alterns" - das ist ein Warnsignal. Viele Senioren denken, sie müssten das einfach hinnehmen. Aber das ist falsch.

Gehe zum Arzt und sag: "Ich nehme dieses Medikament seit X Monaten. Seitdem fühle ich mich schlechter. Könnten wir die Dosis prüfen?" Oder: "Ich habe Angst, dass das Medikament mir mehr schadet als nutzt. Gibt es eine sicherere Alternative?"

Ein guter Arzt wird nicht beleidigt sein. Er wird dir dankbar sein. Denn die meisten Ärzte wollen das Richtige tun - sie brauchen nur die richtigen Informationen und den Mut, die Dosis zu senken.

Warum dürfen ältere Menschen nicht einfach die gleiche Dosis wie jüngere Menschen nehmen?

Weil sich der Körper mit dem Alter verändert. Die Nieren und Leber arbeiten langsamer, die Muskelmasse nimmt ab, der Fettanteil steigt. Das bedeutet: Medikamente werden langsamer aufgenommen, anders verteilt, langsamer abgebaut und langsamer ausgeschieden. Ein Medikament, das bei 40-Jährigen sicher ist, kann bei 75-Jährigen zu einer Überdosierung führen - selbst wenn die gleiche Menge eingenommen wird.

Welche Medikamente sind besonders gefährlich für Senioren?

Besonders riskant sind Benzodiazepine (Schlafmittel), NSAR (Schmerzmittel wie Ibuprofen), anticholinerge Medikamente (z. B. bei Blasenschwäche oder Allergien), Antikoagulanzien (Blutverdünner wie Warfarin) und bestimmte Diabetesmedikamente. Diese erhöhen das Risiko für Stürze, Magenblutungen, Verwirrtheit oder Unterzuckerung. Die American Geriatrics Society listet diese in den Beers-Kriterien auf.

Wie kann ich herausfinden, ob meine Nierenfunktion noch gut ist?

Dein Arzt kann einen einfachen Bluttest machen, um dein Serumkreatinin zu messen. Dann berechnet er mit der Cockcroft-Gault-Formel deine Kreatinin-Clearance. Ein Wert unter 60 ml/min/1,73 m² deutet auf eingeschränkte Nierenfunktion hin. Ab 50 ml/min sollten viele Medikamente reduziert werden. Frag deinen Arzt nach dem Ergebnis - es ist deine Gesundheit.

Sollte ich alle meine Medikamente absetzen, wenn ich älter werde?

Nein. Das ist kein Allheilmittel. Viele Medikamente sind lebenswichtig - wie Blutdruckmittel, Insulin oder Medikamente nach einem Herzinfarkt. Das Ziel ist nicht, alles abzusetzen, sondern nur die Medikamente zu reduzieren oder zu ersetzen, die mehr schaden als nützen. Ein Apotheker oder geriatrischer Spezialist kann helfen, die richtige Balance zu finden.

Kann ich meine Medikamente einfach selbst reduzieren?

Nein. Manche Medikamente dürfen nicht abrupt abgesetzt werden - etwa Blutdruckmittel oder Antidepressiva. Das kann zu gefährlichen Entzugserscheinungen führen. Jede Dosisänderung muss mit deinem Arzt besprochen werden. Aber du kannst und sollst Fragen stellen. Wenn du dich unwohl fühlst, sag es. Deine Stimme zählt.

Kommentare

  • Thomas Halbeisen

    Thomas Halbeisen Dezember 23, 2025

    Endlich mal jemand der nicht nur von "Alter" redet sondern von tatsächlicher Pharmakokinetik
    Die meisten Ärzte denken immer noch, 70 ist 70 und das war's
    Nein, es geht um Nierenklarheit, Leberenzymaktivität und Fettmasse
    Ich hab meinen Opa letztes Jahr gerettet, weil sein Arzt ihm noch die volle Dosis Warfarin gegeben hat
    Er hat drei Tage lang im Bett gelegen, weil er nicht mehr aufstehen konnte
    Kein Sturz, kein Herzinfarkt, nur eine veraltete Rezeptur
    Warum muss man immer erst einen Notfall erleben, bevor man lernt?
    Das System ist kaputt, nicht die Patienten
    Und nein, Cockcroft-Gault ist nicht "kompliziert" – es ist BASIC MEDIZIN
    Wenn dein Arzt das nicht kennt, such dir einen anderen

  • Jean-Pierre Buttet

    Jean-Pierre Buttet Dezember 23, 2025

    Interessant, aber oberflächlich
    Die zugrundeliegende Annahme ist, dass alle Senioren gleich sind
    Was ist mit Patienten mit Multi-Morbidität, Polypharmazie und kognitivem Abbau?
    Die Beers-Kriterien sind ein Anfang, aber kein Endpunkt
    Man braucht individualisierte Algorithmen, die nicht nur Kreatinin berücksichtigen, sondern auch Albumin, Muskelmasse, Entzündungswerte und Medikamenteninteraktionen
    Und wer berechnet das in der Praxis? Ein 60-Jähriger Hausarzt mit 40 Patienten am Tag?
    Die Idee ist gut – die Umsetzung eine Farce
    Wir brauchen KI, nicht mehr Ärzte
    Und zwar jetzt

  • Charles Barry

    Charles Barry Dezember 24, 2025

    Das ist alles nur eine Lüge der Pharmaindustrie
    Die wollen, dass du immer mehr Pillen nimmst
    Warum? Weil sie Milliarden verdienen
    Die Nierenfunktion? Ein Schwindel
    Die echte Ursache für Stürze ist der Mangel an Sonne, Vitamin D und Bewegung
    Und die Ärzte? Sie sind nur die Handlanger der Big Pharma
    Ich hab meinen Opa vor 3 Jahren von allen Medikamenten abgesetzt
    Seitdem läuft er jeden Morgen 5 km
    Kein Sturz, kein Krankenhaus
    Keine Pillen
    Die Wahrheit ist unbequem – deshalb verbietet man sie

  • Rosemary O'Shea

    Rosemary O'Shea Dezember 25, 2025

    Wie traurig, dass wir uns in einer Gesellschaft befinden, in der die medizinische Versorgung von Senioren so vernachlässigt wird
    Es ist kein Zufall, dass die meisten Studien aus den USA kommen
    Wir in Europa haben ein System, das Menschen wertschätzt – oder zumindest dachten wir das
    Jetzt sehen wir, wie billig das Leben älterer Menschen wirklich ist
    Ein paar Blutwerte, eine Formel – das ist kein Respekt
    Das ist eine Abrechnung
    Und die Pharmafirmen freuen sich
    Wir sollten nicht nur die Dosis anpassen – wir sollten die Haltung ändern

  • Anne-Line Pedersen

    Anne-Line Pedersen Dezember 26, 2025

    Ich hab das mit meiner Oma durchgemacht und es war grausam
    Sie hat sich immer gefragt, warum sie sich so schlecht fühlt
    Wir haben alles mitgenommen – die Pillen, die Kräutertees, die Vitamine
    Der Apotheker hat drei Medikamente rausgenommen und zwei durch sichere ersetzt
    Und plötzlich war sie wieder sie selbst
    Ich hab sie drei Wochen später zum Spaziergang gebracht – sie hat sich an den Baum gehalten, weil sie so glücklich war
    Es ist nicht schwer
    Es braucht nur jemanden, der zuhört
    Und ja – frag deinen Arzt nach der Kreatinin-Clearance
    Wenn er nicht weiß, was das ist – geh weg und komm mit mir zurück

  • Øyvind Arnøy

    Øyvind Arnøy Dezember 27, 2025

    Die Kernfrage ist nicht die Dosis – sondern die Macht
    Wer entscheidet, was eine "richtige" Dosis ist?
    Der Arzt? Die Leitlinie? Der Apotheker? Der Patient?
    Und warum ist es immer der Patient, der sich rechtfertigen muss, wenn er eine Dosis reduzieren will?
    Warum wird nicht die Pharmakologie an den Menschen angepasst – und nicht der Mensch an die Pharmakologie?
    Ich denke, wir haben hier ein tiefes Problem der medizinischen Epistemologie
    Wir messen, berechnen, dosieren – aber wir hören nicht zu
    Die Wissenschaft kennt die Antwort – die Praxis hat vergessen, wie man fragt

  • hanne dh19

    hanne dh19 Dezember 28, 2025

    Das ist alles nur eine westliche Illusion
    Warum reden wir nur von Nieren und Leber?
    Was ist mit der Ernährung? Mit der Umweltverschmutzung? Mit den Mikroplastik-Partikeln in unserem Blut?
    Die Schweiz und Norwegen reden über Dosen – aber wer sagt, dass das Medikament überhaupt nötig ist?
    Wir haben in Norwegen ein System, wo man 80% der Rezepte nicht braucht
    Warum? Weil wir nicht alles mit Pillen heilen wollen
    Wir essen Fisch, gehen raus, bewegen uns
    Und dann brauchen wir keine Dosisanpassung – weil wir keine Medikamente brauchen
    Das ist kein medizinisches Problem – das ist ein kulturelles

  • Trine Grimm

    Trine Grimm Dezember 29, 2025

    Ich hab als Pflegerin in einem Altenheim gearbeitet
    Einmal hat eine Frau nachts geschrien, weil sie dachte, ihr Sohn sei im Zimmer
    Kein Dementia – nur ein zu hohes Diazepam
    Wir haben die Dosis runtergesetzt – sie hat sich wieder an ihren Sohn erinnert
    Ich hab nie wieder jemanden gesehen, der so glücklich war, wenn sie ihren Enkel besuchte
    Es ist nicht schwer
    Es braucht nur Aufmerksamkeit
    Und Respekt
    Und Zeit
    Die haben wir nicht – aber wir sollten sie uns nehmen

  • Pål Tofte

    Pål Tofte Dezember 31, 2025

    Ich habe einen Freund in der Schweiz, der 82 ist und seit 15 Jahren mit Metformin lebt
    Seine Nierenfunktion ist bei 38 ml/min
    Sein Arzt hat ihm die Dosis halbiert – und ihn alle 3 Monate kontrolliert
    Er geht noch wandern, fährt Fahrrad, hilft im Garten
    Er sagt: "Ich nehme nur noch das, was ich wirklich brauche"
    Das ist der richtige Weg
    Keine Angst vor Reduktion
    Keine Angst vor Fragen
    Und keine Angst vor dem Arzt, wenn er keine Ahnung hat
    Wir müssen lernen, dass weniger manchmal mehr ist
    Und dass Gesundheit nicht bedeutet, mehr Pillen zu nehmen
    Es bedeutet, sich gut zu fühlen

  • Tuva Langjord

    Tuva Langjord Dezember 31, 2025

    Ich hab das mit meiner Mutter gemacht 🌿
    Wir haben alle Medikamente auf einen Zettel geschrieben – 17 Stück 😱
    Der Apotheker hat gesagt: "Sie brauchen 5 davon – die anderen sind überflüssig oder gefährlich"
    Jetzt nimmt sie nur noch 5 – und lacht wieder
    Ich hab sie heute im Garten gesehen – sie hat Blumen gepflanzt und gesungen 🎶
    Das ist kein Wunder – das ist Medizin
    Und sie hat mir gesagt: "Ich fühle mich wie ein neues Mädchen"
    Wenn du das liest – mach es auch
    Bring deine Pillen zum Apotheker
    Und frag: "Was brauche ich wirklich?"
    Dein Körper wird dir danken 💖

  • Kristin Berlenbach

    Kristin Berlenbach Dezember 31, 2025

    Das ist doch nur ein Trick, um uns zu kontrollieren
    Die Regierung will, dass wir uns alle mit Bluttests und Formeln quälen
    Warum? Weil sie uns als Patienten verkaufen wollen
    Die Pharmaindustrie hat die WHO gekauft
    Die Beers-Kriterien? Ein Marketing-Tool
    Und jetzt wollen sie uns auch noch Kreatinin-Clearance aufzwingen?
    Ich hab meinen Opa vor 2 Jahren abgesetzt – und er lebt noch
    Kein Bluttest, keine Formel, keine Pillen
    Er trinkt Wasser, isst Brot, geht raus
    Das ist Gesundheit
    Und das ist die Wahrheit
    Die Medizin will uns krank halten – nicht heilen

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