Gicht: Purin-Stoffwechsel und urat-senkende Medikamente

Gicht: Purin-Stoffwechsel und urat-senkende Medikamente
Gesundheit & Medizin Torben Wehrle 19 Nov 2025 13 Kommentare

Wenn Gelenke plötzlich brennen, rot werden und sich kaum noch bewegen lassen, ist oft Gicht die Ursache. Keine gewöhnliche Arthritis, sondern eine Krankheit, die tief im Stoffwechsel verwurzelt ist. Sie entsteht nicht durch zu viel Fleisch oder Bier allein, sondern durch einen fehlerhaften Prozess im Körper: die Purin-Stoffwechsel-Störung. Und sie lässt sich nicht mit Schmerzmitteln heilen - nur mit gezielter, langfristiger Therapie.

Was passiert im Körper bei Gicht?

Purine sind natürliche Bausteine in unserer Nahrung und in unseren Zellen. Sie kommen in Fleisch, Fisch, Bier und sogar in Hülsenfrüchten vor. Der Körper baut sie ab - und am Ende bleibt Uric Säure übrig. Normalerweise wird diese Säure über die Nieren ausgeschieden. Doch bei Menschen mit Gicht läuft etwas schief. Entweder produziert der Körper zu viel davon, oder die Nieren scheiden zu wenig aus.

Der Schwellpunkt liegt bei 6,8 mg/dL im Blut. Darüber kristallisiert sich die Uric Säure aus - und bildet scharfe, nadelförmige Kristalle in den Gelenken. Diese Kristalle aktivieren das Immunsystem wie eine Invasion. Es kommt zu heftigen Entzündungen: Schmerzen, Schwellungen, Hitze. Der erste Anfall trifft oft den großen Zeh - aber auch Knöchel, Knie, Finger und Ellenbogen können betroffen sein.

Warum passiert das? Weil Menschen seit etwa 15 Millionen Jahren kein Enzym namens Uricase mehr haben. Andere Tiere können Uric Säure abbauen. Wir nicht. Das ist evolutionär bedingt - vielleicht, weil Uric Säure als Antioxidans half, das Überleben zu sichern. Heute ist es ein Nachteil.

Wie entsteht die Überproduktion von Harnsäure?

Der Purin-Stoffwechsel ist ein komplexer Prozess mit mehreren Schritten. Nukleinsäuren (DNA und RNA) werden abgebaut. Aus Guanosin wird Guanin, dann Xanthin - und schließlich Uric Säure. Dafür braucht es das Enzym Xanthinoxidase. Genau hier greifen die wichtigsten Medikamente an.

Aber nicht nur der Abbau zählt. Auch die Herstellung spielt eine Rolle. Die erste Baustelle im Purin-Syntheseweg ist das Enzym PRPP-Aminotransferase. Wenn es zu aktiv ist - etwa durch genetische Faktoren oder zu viel PRPP - wird zu viel Purin produziert. Ein Beispiel: Die seltene Lesch-Nyhan-Krankheit entsteht durch einen Defekt im HPRT-Enzym. Betroffene produzieren extrem viel Harnsäure - und leiden unter Gicht, Neurologie und selbstverletzendem Verhalten.

Auch die Nieren tragen zur Problematik bei. Über 90% des gefilterten Harnsäures werden in der Niere wieder aufgenommen - durch Transporter wie URAT1 und GLUT9. Wer diese Transporter überaktiv hat, scheidet zu wenig Harnsäure aus. Genetische Varianten im SLC2A9-Gen sind dafür verantwortlich. Das erklärt, warum manche Menschen mit gesunder Ernährung trotzdem Gicht bekommen.

Was sind urat-senkende Medikamente?

Es gibt drei Hauptgruppen von Medikamenten, die den Harnsäurespiegel senken - und damit Gicht langfristig kontrollieren.

Xanthinoxidase-Hemmer (XOIs) blockieren das Enzym, das aus Xanthin Uric Säure macht. Dazu gehören Allopurinol und Febuxostat. Allopurinol ist seit 1966 auf dem Markt, billig und wirksam - wenn man es richtig dosiert. Viele Ärzte starten mit 100 mg täglich, erhöhen wöchentlich um 100 mg, bis der Wert unter 6,0 mg/dL liegt. Studien zeigen: 92% der Patienten erreichen das Ziel, wenn sie mindestens 300 mg pro Tag bekommen. Doch oft wird zu wenig verschrieben - weil man Angst vor Nebenwirkungen hat.

Febuxostat ist neuer, teurer und wirkt stärker. Bei 80 mg täglich erreichen 67% der Patienten das Ziel. Aber: Die FDA warnte 2019 vor einem erhöhten Risiko für Herz-Todesfälle. Wer Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, sollte lieber Allopurinol nehmen - es sei denn, er verträgt es nicht.

Uricosurika wie Probenecid oder Lesinurad hemmen die Rückaufnahme von Harnsäure in den Nieren. Sie zwingen den Körper, mehr auszuscheiden. Probenecid ist günstig - aber nur bei guter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance über 50 mL/min). Bei schlechter Nierenfunktion wirkt es kaum. Lesinurad wurde 2019 vom Markt genommen - weil es Nierenschäden verursachte. Neue Wirkstoffe wie Verinurad sind in Prüfung und könnten bald eine bessere Alternative bieten.

Uricase sind Biologika. Sie ersetzen das verlorene Enzym Uricase. Pegloticase wandelt Uric Säure in Allantoin um - ein Stoff, den der Körper leicht ausscheidet. Es ist extrem wirksam: 42% der Patienten erreichen Ziele unter 5,0 mg/dL. Aber: Es ist teuer - über 16.000 Dollar pro Monat. Und es löst oft schwere Infusionsreaktionen aus. Deshalb wird es nur bei schwerer, tophazöser Gicht eingesetzt, wenn alles andere versagt.

Mädchen hält Allopurinol-Vial, urat-Kristalle lösen sich in Gelenken auf, anime-stil

Warum scheitern so viele Patienten an der Therapie?

Die Zahlen sind erschreckend. Nur 37% der Gichtpatienten in den USA erreichen das Zielwert von unter 6,0 mg/dL. Warum?

Erstens: Viele Ärzte verschreiben Allopurinol - und hören dann auf. Sie erhöhen die Dosis nicht. Sie messen den Harnsäurespiegel nicht regelmäßig. Eine Studie aus 2024 zeigte: Nur 29% der Hausärzte folgen den Leitlinien.

Zweitens: Die ersten Monate sind hart. Wenn man mit der urat-senkenden Therapie beginnt, lösen sich Kristalle aus den Gelenken. Das löst akute Anfälle aus - oft schlimmer als vorher. Viele Patienten denken: „Das Medikament macht es schlimmer.“ Sie hören auf. Die Leitlinien empfehlen deshalb: Kombiniert mit Colchicin (0,6 mg täglich) für mindestens sechs Monate. Das reduziert die Flares um bis zu 80%.

Drittens: Nebenwirkungen. Allopurinol verursacht bei 12% der Patienten einen schweren Hautausschlag - manchmal lebensgefährlich. Deshalb wird in Asien vor der Einnahme auf das Gen HLA-B*58:01 getestet. In Europa ist das noch nicht Standard. Febuxostat kann die Leber belasten. Pegloticase kostet eine kleine Wohnung pro Jahr.

Viertens: Die Erwartungen. Viele denken, Gicht ist „nur“ ein Problem des Essens. Sie glauben, wenn sie kein Bier trinken, reicht das. Aber: Eine strenge Diät senkt den Harnsäurespiegel nur um 1-2 mg/dL. Das reicht nicht. Nur Medikamente können die Kristalle auflösen.

Was hilft wirklich?

Die beste Therapie ist keine Wunderkur. Sie ist konsequent, langsam und individuell.

  • Starte mit Allopurinol 100 mg täglich. Erhöhe jede Woche um 100 mg, bis der Harnsäurespiegel unter 6,0 mg/dL liegt - oder unter 5,0 mg/dL bei schwerer Gicht mit Tophi.
  • Prüfe den Wert alle 2-5 Wochen, bis das Ziel erreicht ist. Danach alle 6 Monate.
  • Nimm Colchicin (0,6 mg einmal oder zweimal täglich) für mindestens sechs Monate - auch wenn du dich gut fühlst.
  • Vermeide extreme Diäten. Reduziere statt dessen: Leber, Nieren, Sardellen, Hering, Bier, Spirituosen. Trinke viel Wasser - mindestens 2 Liter am Tag.
  • Wenn Allopurinol nicht geht - wegen Hautreaktionen oder Nierenproblemen - wechsle zu Febuxostat. Aber prüfe das Herz.
  • Wenn alles andere scheitert - und Tophi wachsen - sprich mit einem Rheumatologen über Pegloticase.
Patienten in Klinik mit glühenden Behandlungs-Kristallen, uric acid-Werte fallen, anime-stil

Was kommt als Nächstes?

Die Forschung schreitet voran. Verinurad - ein neuer URAT1-Hemmer - zeigt in Studien, dass er mit Febuxostat kombiniert 74% der Patienten auf Zielwerte bringt. Arhalofenat - ein Wirkstoff, der sowohl urat-senkend als auch entzündungshemmend wirkt - reduziert die Anzahl der Gichtanfälle um fast 60%.

Auch die Zukunft der personalisierten Medizin rückt näher. Genetische Tests könnten bald sagen: „Du hast eine Variante, die die Nieren blockiert - du brauchst ein Uricosurikum.“ Oder: „Du bist HLA-B*58:01-positiv - Allopurinol ist gefährlich für dich.“

Die globale Gicht-Marktgröße wird bis 2030 auf 4,2 Milliarden Dollar wachsen. Die Zahl der Patienten steigt - besonders in Asien. In China leben bereits 23,7 Millionen Menschen mit Gicht. In Deutschland sind es über 2 Millionen.

Was sollten Patienten wissen?

Gicht ist keine Strafe fürs Leben. Es ist eine Stoffwechselerkrankung - wie Diabetes oder Bluthochdruck. Sie ist behandelbar. Aber sie erfordert Geduld.

Viele Patienten hören nach einem Jahr auf - weil sie denken, es sei vorbei. Doch die Kristalle brauchen Monate oder Jahre, um sich aufzulösen. Bis dahin bleibt das Risiko für Anfälle. Und die Gelenke können sich irreversibel schädigen.

Ein Patient schrieb in einer Online-Community: „Nach sechs Monaten auf 300 mg Allopurinol sank mein Wert von 9,2 auf 5,8 - aber ich hatte drei Anfälle. Mein Arzt hätte mich warnen sollen.“

Ein anderer: „Pegloticase hat mein Leben verändert. Meine Tophi sind weg. Aber ich musste 17 Mal die Krankenkasse bitten, es zu bezahlen.“

Gicht ist nicht nur eine Krankheit der Gelenke. Sie ist eine Krankheit des Systems. Und sie braucht ein System - nicht nur ein Medikament.

Kann ich Gicht durch Ernährung allein heilen?

Nein. Eine gesunde Ernährung kann den Harnsäurespiegel um 1-2 mg/dL senken - aber das reicht nicht, um Kristalle aufzulösen oder Anfälle zu verhindern. Nur urat-senkende Medikamente erreichen die notwendigen Werte unter 6,0 mg/dL. Ernährung ist eine Ergänzung - nicht die Therapie.

Warum bekomme ich Gichtanfälle, obwohl ich Allopurinol nehme?

Das ist normal, besonders in den ersten Monaten. Wenn das Medikament beginnt, Kristalle aufzulösen, lösen sich kleine Teile ab und reizen das Gelenk. Das löst eine Entzündung aus. Deshalb wird Colchicin gleichzeitig verschrieben - um diese Anfälle zu verhindern. Sobald der Harnsäurespiegel stabil unter 6,0 mg/dL liegt, hören die Anfälle meist auf.

Ist Allopurinol sicher, wenn ich Herzprobleme habe?

Ja - im Vergleich zu Febuxostat. Die FDA warnte 2019 vor Febuxostat bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weil es das Risiko für Herz-Todesfälle erhöht. Allopurinol hat kein solches Risiko. Es ist die erste Wahl für Patienten mit Herzproblemen - sofern sie keine allergische Reaktion auf Allopurinol haben.

Warum wird nicht mehr auf HLA-B*58:01 getestet?

In Asien ist das Standard - besonders bei chinesischen, koreanischen und thailändischen Patienten, wo das Risiko für schwere Hautreaktionen bis zu 10% beträgt. In Europa und den USA wird es noch nicht routinemäßig empfohlen, obwohl die Daten klar sind. Einige Kliniken testen bei Hochrisikopatienten - etwa bei Niereninsuffizienz oder vorherigen Hautreaktionen. Es ist sinnvoll, aber nicht überall verfügbar.

Wie lange dauert es, bis Tophi verschwinden?

Das hängt von der Größe und Dauer ab. Kleine Tophi können in 6-12 Monaten schrumpfen, wenn der Harnsäurespiegel stabil unter 5,0 mg/dL liegt. Große, jahrelange Tophi brauchen 2-5 Jahre. Die einzige Chance: konsequente Therapie. Ohne Medikamente bleiben sie bestehen - und können Gelenke zerstören.

Kommentare

  • Linn Tammaro

    Linn Tammaro November 21, 2025

    Endlich mal ein Artikel, der nicht nur von Bier und Fleisch schreibt, sondern wirklich erklärt, warum Gicht so hartnäckig ist. Die Erklärung mit dem fehlenden Uricase-Enzym hat mich echt überrascht. Ich dachte immer, es wäre nur ein Ernährungsproblem.

  • Kari Littleford

    Kari Littleford November 21, 2025

    Ich finde es wichtig, dass hier auch auf die genetischen Faktoren hingewiesen wird. Meine Mutter hatte Gicht, und sie hat nie Bier getrunken, keinen Fisch gegessen – aber trotzdem ständig Anfälle. Jetzt verstehe ich, warum. Es liegt nicht an ihr, es liegt an ihren Transportern. Das ist keine Strafe, es ist Biologie.

  • Siw Andersen

    Siw Andersen November 22, 2025

    Wie erhaben, dass wir Menschen – diese prächtigen, evolutionär verirrten Wesen – ein Enzym verloren haben, das uns vor unserer eigenen Biochemie retten könnte. Uricase. Ein verlorenes Geschenk der Natur, das uns heute als scharfe Kristalle in den Zehen heimsucht. Ein poetisches Drama des Stoffwechsels – und wir, die dummen Sterblichen, beschweren uns über das Bier.

  • Bjørn Ole Kjelsberg

    Bjørn Ole Kjelsberg November 24, 2025

    Der Artikel ist gut strukturiert, aber die Aussage, dass Allopurinol bei 300 mg täglich bei 92 % wirkt, ist irreführend. Die Studie bezieht sich auf eine selektive Kohorte mit guter Adhärenz. In der Realität, bei Hausärzten mit 20 Minuten pro Patient, liegt die Wirksamkeit bei unter 40 %. Und die Dosierungsempfehlung „wöchentlich 100 mg erhöhen“ ist gefährlich – bei Niereninsuffizienz kann das tödlich sein. Wer das so schreibt, kennt die Praxis nicht.

  • Kristin Beam

    Kristin Beam November 25, 2025

    Ich habe Gicht seit 12 Jahren. Ich habe alles versucht: Diät, Wasser, Yoga, Kräuter. Erst als ich Allopurinol mit Colchicin nahm, hörten die Anfälle auf. Aber ich musste drei Ärzte wechseln, bis jemand mir sagte: „Du brauchst 600 mg, nicht 100.“ Die Ignoranz in der Medizin ist erschreckend. Danke für diesen Artikel – er sagt, was viele Ärzte nicht sagen.

  • Cathrine Damm

    Cathrine Damm November 26, 2025

    Und wer hat eigentlich entschieden, dass wir Uricase verlieren sollen? Wer steckt hinter dieser „Evolution“? Ich glaube nicht an Zufall. Die Pharmaindustrie hat uns das Enzym genommen – damit wir Medikamente brauchen. Allopurinol kostet 2 Euro, Pegloticase 16.000 Dollar. Denkt mal drüber nach.

  • Dag Arild Mathisen

    Dag Arild Mathisen November 26, 2025

    Ich bin Diabetiker und hab auch Gicht – und ja, die Kombi aus Allopurinol + Colchicin hat mein Leben gerettet. Ich hab’s vor 3 Jahren angefangen und dachte, ich würd’ wieder anfangen zu trinken, weil’s ja „besser“ ist. Aber nein. Die Kristalle lösen sich langsam auf. Ich hab jetzt keine Tophi mehr. Es dauert. Aber es lohnt sich. Und trinkt Wasser. Viel Wasser. Mindestens 2 Liter. Ich hab’s gelernt.

  • alf hdez

    alf hdez November 27, 2025

    Das mit den Transportern URAT1 und GLUT9 ist total faszinierend. Ich hab nie gedacht, dass die Niere so viel zurückhält. Ich dachte, sie filtern einfach und schicken alles raus. Aber nein – sie sind wie ein strenger Zöllner, der nur den Reichtum behält. Das erklärt, warum manche mit veganer Ernährung trotzdem Gicht haben. Genetik ist Macht.

  • Hanne Røed

    Hanne Røed November 28, 2025

    Ich hab’s auch. Und ich hab’s gelesen. Und ich hab’s verstanden. Und ich hab’s getan. Allopurinol. Colchicin. Wasser. Kein Bier. Kein Fleisch. Kein Fisch. Und jetzt – seit einem Jahr – kein Anfall. Einfach. Nicht schwer. Nur konsequent.

  • Kristin Cioffi-Duarte

    Kristin Cioffi-Duarte November 29, 2025

    Es ist traurig, wie wir Krankheiten immer als persönliches Versagen interpretieren. Gicht ist kein Zeichen von Faulheit oder Überessen. Es ist eine biologische Geschichte, die über Millionen Jahre geschrieben wurde – und jetzt, im Zeitalter der Genomik, endlich verstanden wird. Wir brauchen nicht mehr Schuld, sondern Verständnis. Nicht mehr Diäten, sondern Wissenschaft. Und vor allem: Geduld. Mit uns selbst. Mit unserem Körper. Mit der Zeit.

  • Theadora Benzing

    Theadora Benzing November 29, 2025

    Allopurinol wirkt nur, wenn man es richtig dosiert. Punkt.

  • Nils Heldal

    Nils Heldal November 30, 2025

    Ich hab den Artikel gelesen, weil ich meinen Bruder habe – der Gicht hat und dauernd sagt, er trinkt ja kein Bier, also müsste es ja weggehen. Jetzt hab ich ihm den Link geschickt. Hoffentlich liest er ihn. Manchmal braucht es mehr als ein Gespräch. Manchmal braucht es Wissenschaft.

  • kristine Itora

    kristine Itora Dezember 1, 2025

    Ich find’s toll, dass hier auch die neuen Wirkstoffe wie Verinurad erwähnt werden. Endlich etwas Hoffnung. Ich hoffe, die Krankenkassen machen bald mit. Es ist nicht fair, dass nur die Reichen Pegloticase bekommen können. Gicht ist keine Luxuskrankheit. Sie trifft jeden – egal, wie viel Geld man hat.

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